Wie und warum wird der Mensch braun ?

 
  • Grundsätzlich ist die Bräunung der Haut ein Ergebnis der Besonnung, andererseits aber auch eine Schutzfunktion des Körpers, damit übermäßiger Konsum von UV-Strahlung möglichst nicht zu Schäden der DNA  führt.
  • Regulation der Melanin-Synthese

    Unter UV-Einwirkung kommt es zur Aktivierung der Melanocyten und es werden vermehrt Melanosomen abgegeben (Hautbräunung)
    UV-B-Strahlen fördern  die Pigmentierung (Melaninbildung) der Haut, die Voraussetzung für die Bräunung ist. Anfangs sind die Pigmente jedoch rosa.
    Die Bräunungszeit sollte so festgelegt werden, daß einerseits das UVB-Licht den Pigmentierungsvorgang vorantreibt aber andererseits die aufgenommene UV-B Strahlungsmenge niemals eine Verbrennung hervorruft. UV-A-Strahlen dringen in die tieferen Hautschichten ein und geben durch die Initiierung eines Oxydationsprozesses den Pigmenten ihre braune Farbe.

    Ein Hauttyp 4 hat sehr viele Pigmente in der Haut, wird also durch die direkte Pigmentierung der UV-A-Strahlen sehr schnell eine schöne und wenn er möchte auch tiefe Bräune bekommen. UVB-Strahlen benötigt er nicht zum Bräunen, sondern nur wegen ihrer Biopositiven Wirkungen.

  • Ein Hauttyp 3 hat ausreichend Pigmente in der Haut, um Braun zu werden. Auch er wird  durch die direkte Pigmentierung der UV-A-Strahlen eine schöne  Bräune
  • bekommen. Wenn er tiefer Braun werden möchte, benötigt er  UV-B-Strahlen zur Förderung  der Pigmentierung (Melaninbildung) in der Haut, oder zur Nutzung der 
  •  Biopositiven Wirkungen. 
  • Ein Hauttyp 2 hat nur wenig Pigmente in der Haut. Er bekommt durch die  direkte Pigmentierung der UV-A-Strahlen keine bis wenig Bräune.
  • Wenn er mehr Farbe bekommen möchte, benötigt er dringend UV-B-Strahlen zur Förderung  der Pigmentierung (Melaninbildung) in der Haut. Er muß sowohl auf die richtige Bräunungsröhre achten, als auch auf seine Bräunungszeit  und Bräunungshäufigkeit. Die Bräunungszeit  und Bräunungshäufigkeit. sollte so festgelegt werden, daß einerseits das UVB-Licht den Pigmentierungsvorgang vorantreibt aber andererseits die aufgenommene UV-B Strahlungsmenge niemals eine Verbrennung hervorruft.
  • Da die Wirkung des UVB-Lichts verzögert (ca. 6-12 Stunden) eintritt, muß er mit kleinen Besonnungszeiten (5 Min) beginnen, 12 Std abwarten bis sich die Wirkung des UVB-Anteils aus dem Spectrum der Bräunungsröhre  einstellt. Das Resultat bestimmt die weitere Vorgehensweise: Keine Rötung bedeutet, das er  bei der  nächsten Besonnung
  • Zeit (3 Min) dazugeben kann, um seine individuelle Zeit zu erfahren, macht er das solang  bis sich eine Rötung einstellt, dann reduziert er die nächste Besonnung um 2 Min, und bekommt auf diese Weise ein optimum UVB ohne Sonnenbrand zu bekommen.  Der Bräunungsgrad wird dann bestimmt von der Anzahl der weiteren Besonnungen.
  • Die Biopositiven Wirkungen. tankt er bei der Vorgehensweise zwangläufig. 


  • Die Wahl einer optimalen Bestrahlungszeit ist somit abhängig vom Bräunungsgerät, des Spectrums der Bräunungsröhre und vom individuellen Hauttyp. Die Erkennung Ihres Hauttyps können Sie mit unserem
    Hauttypentest ermitteln. Danach folgt die Ermittlung der Bräunungsröhre.   
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